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Top 10 Windows-Produktivitätstipps, die du wahrscheinlich nicht nutzt

Top 10 Windows-Produktivitätstipps, die du wahrscheinlich nicht nutzt

Veröffentlicht am 22. Februar 2026
5 Min. Lesezeit

Windows hat Dutzende eingebauter Funktionen, die kaum jemand benutzt. Nicht weil sie versteckt sind, sondern weil niemand davon erzählt. Hier sind zehn, die dir tatsächlich Zeit sparen — fast alle ohne zusätzliche Software.

1. Zwischenablage-Verlauf

Du kopierst etwas. Dann kopierst du etwas anderes. Das Erste ist weg. Kennt jeder.

Drück Win+V und du siehst den Zwischenablage-Verlauf — eine Liste mit allem, was du kürzlich kopiert hast. Texte, Bilder, Links. Du kannst jederzeit ältere Einträge einfügen und häufig genutzte Inhalte anpinnen, zum Beispiel deine E-Mail-Adresse oder eine Standardantwort.

Aktivieren: Einstellungen → System → Zwischenablage → Zwischenablageverlauf → Ein.

Wenn du das einmal benutzt, fragst du dich, warum du es nicht schon immer hattest.

2. Snap-Layouts

Fenster manuell nebeneinander ziehen funktioniert, ist aber umständlich.

Fahr mit der Maus über den Maximieren-Button eines Fensters (oder drück Win+Z), und du siehst verschiedene Anordnungen für deinen Bildschirm. Wähl eine aus, und Windows führt dich durch die Belegung jeder Zone mit einem anderen Programm.

Auf einem breiten Monitor ist das Drei-Spalten-Layout besonders praktisch: Browser links, Dokument in der Mitte, Chat rechts. Schluss mit ständigem Alt-Tab.

3. Virtuelle Desktops

Wenn deine Taskleiste überquillt, schaffen virtuelle Desktops Ordnung.

Mit Win+Strg+D erstellst du einen neuen Desktop. Mit Win+Strg+Links/Rechts wechselst du zwischen ihnen. Arbeit auf einem Desktop, Privates auf einem anderen, Recherche auf einem dritten.

Win+Tab zeigt dir alle Desktops in der Übersicht. Von dort kannst du Fenster zwischen Desktops verschieben, sie umbenennen oder schließen.

Wie mehrere Monitore — nur ohne die Monitore.

4. Nicht stören (Fokus)

Benachrichtigungen sind der Feind von konzentriertem Arbeiten. Eine Teams-Nachricht hier, eine E-Mail-Benachrichtigung dort, und schon sind 20 Minuten weg.

Unter Einstellungen → System → Benachrichtigungen → Fokus (in Windows 10 heißt es „Benachrichtigungsassistent") kannst du alle Benachrichtigungen blockieren oder nur bestimmte durchlassen. Du kannst das auch zeitgesteuert einstellen — zum Beispiel jeden Tag von 9 bis 12 Uhr.

In Windows 11 lässt sich eine Fokus-Sitzung direkt über die Uhr in der Taskleiste starten. In Kombination mit dem Timer der Uhr-App ergibt das ein brauchbares Pomodoro-System.

5. Schnelleinstellungen und Tastenkürzel, die sich lohnen

Mit Win+A öffnest du die Schnelleinstellungen — WLAN, Bluetooth, Nachtmodus, Lautstärke, alles auf einen Blick. Deutlich schneller als jedes Mal die Einstellungen zu durchwühlen.

Noch ein paar, die du dir merken solltest:

  • Win+Shift+S — Screenshot-Tool. Bereich, Fenster oder ganzen Bildschirm auswählen. Landet direkt in der Zwischenablage.
  • Win+. (Punkt) — Emoji-Picker. Enthält auch GIFs, Kaomoji und Sonderzeichen.
  • Win+L — PC sofort sperren. Mach dir das zur Gewohnheit.
  • Win+E — Datei-Explorer öffnen.

Klingt simpel. Aber wenn du diese Kürzel konsequent nutzt, sparst du bei jeder Aktion ein paar Sekunden — und das summiert sich.

6. PowerToys

PowerToys ist ein kostenloses Microsoft-Tool, das Funktionen nachliefert, die Windows eigentlich von Haus aus haben sollte. Einmal aus dem Microsoft Store installiert, hast du Zugriff auf eine ganze Sammlung nützlicher Werkzeuge.

Die wichtigsten:

  • FancyZones — wie Snap-Layouts, aber frei konfigurierbar. Erstell dein eigenes Fenster-Raster.
  • PowerToys Run (Alt+Leertaste) — ein schneller App-Launcher, ähnlich wie Spotlight auf dem Mac. App-Name, Berechnung oder Dateiname eingeben, sofort gefunden.
  • Text Extractor — OCR direkt auf dem Bildschirm. Bereich auswählen, Text wird extrahiert. Praktisch, wenn du Text aus einem Bild oder Video brauchst.
  • File Locksmith — Rechtsklick auf eine Datei zeigt dir, welcher Prozess sie blockiert, wenn du sie nicht löschen oder verschieben kannst.

Es gibt noch mehr (Color Picker, Image Resizer, Keyboard Manager), aber allein diese vier rechtfertigen die Installation.

7. Gottmodus

Klingt übertrieben, ist aber echt. Erstell einen neuen Ordner auf dem Desktop und benenne ihn so:

GodMode.{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C}

Das Ordner-Symbol ändert sich, und beim Öffnen siehst du eine flache Liste mit sämtlichen Systemsteuerungs-Einstellungen — über 200 Stück. Kein Suchen mehr durch verschachtelte Menüs, wenn du eine bestimmte Anzeige- oder Energieeinstellung brauchst.

Das funktioniert seit Windows Vista und Microsoft hat es nie entfernt.

8. Autostart aufräumen

Dein PC startet langsam? Wahrscheinlich, weil sich 15 Programme beim Hochfahren mitstarten und du davon nur 3 brauchst.

Drück Strg+Shift+Esc für den Task-Manager und wechsle zum Reiter Autostart. Dort siehst du jedes Programm, das beim Booten mitläuft, inklusive der Auswirkung auf die Startzeit. Rechtsklick auf alles, was du nicht sofort brauchst, und deaktivieren.

Spotify, Discord, Adobe-Updater, OneDrive — die meisten davon können warten, bis du sie tatsächlich öffnest. Beim nächsten Neustart merkst du den Unterschied.

9. Datei-Explorer: Tabs und Schnellzugriff

Windows 11 hat Tabs im Datei-Explorer. Drück Strg+T für einen neuen Tab — genau wie im Browser. Kein Grund mehr, fünf separate Explorer-Fenster offen zu haben.

Nimm dir außerdem fünf Minuten, um den Schnellzugriff in der Seitenleiste einzurichten. Pinn die Ordner an, die du am häufigsten brauchst — Projektordner, Downloads, geteilte Laufwerke. Entferne die, die du nie öffnest. Rechtsklick auf einen Ordner → „An Schnellzugriff anheften".

Kleiner Aufwand, großer Effekt. Du solltest nicht durch sechs Ebenen klicken müssen, um etwas zu erreichen, das du täglich brauchst.

10. KI direkt dort nutzen, wo du schreibst

Du hast deine Fenster optimiert, die Benachrichtigungen gezähmt und den Autostart entrümpelt. Aber eine Zeitfalle kann kein Windows-Feature beheben: das Schreiben selbst.

E-Mails formulieren, Slack-Nachrichten überarbeiten, einen Absatz zum dritten Mal umschreiben — das läppert sich. Und jedes Mal in den Browser wechseln, um Text in ChatGPT einzufügen, reißt dich aus dem Arbeitsfluss.

Schriftly ist eine Desktop-App, die direkt in dem Programm funktioniert, in dem du gerade arbeitest. Markier einen holprigen Satz in Teams, Outlook oder einem anderen Programm, drück Strg+Shift+G, und der Text wird sofort korrigiert — Grammatik, Formulierung, Tonfall. Kein Kopieren, kein Tab-Wechsel.

Schriftly läuft auf Windows und macOS. Du kannst entweder deinen eigenen API-Key mitbringen (einmalig 39 $) oder den Hosted-Plan nutzen (9 $/Monat).

Wenn du einen nennenswerten Teil deines Tages mit Schreiben verbringst — und das tun die meisten von uns — macht sich das schnell bezahlt.

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